• Alltag,  China,  Peking

    Cafa Art Musem

    Bei Tripadvisor und Co. findet sich das Cafa Art Museum in den hinteren Rängen, wenn es denn überhaupt als Besuchsziel empfohlen wird. Google und Co. listen das Museum vor allem aufgrund seiner architektonischen Auffälligkeit in entsprechenden Fachforen und -webseiten auf. Hier heißt es z.B. bei architravel.com: “Das neue Kunstmuseum befindet sich in einem Bogenfeld mit einer schalenartigen Außenseite…. Die drei Eingänge sind jeweils wie die Flügelspitzen und -ecken eines Bumerangs eingeschnitten. … Die gesamte äußere Struktur ist ordentlich, harmonisch und klar abgegrenzt. Wenn es um das Innere der Architektur geht, gibt es keine Säule in der Mitte der Architektur. Es gibt nur eine geräumige Ausstellungshalle, die ein trigonales Sonnendach überspannt…. Die gesamte Architektur hat eine einzigartige Form…“…

  • Alltag,  Peking

    Schön? Nee, definitiv nicht!

    Man muss zweimal hinschauen und dann wird aus dieser Pekinger Wohnsiloaufnahme ein Wimmelbild mit vielen kleinen Rätseln und kleinen Geschichten! Was ist wichtiger? Den Einstieg durch das Fenster durch Gitter zu sichern oder den außen hängenden Airconditioner hinter Gitter zu verstecken?? Wer findet ihn? Den einzigen Balkon! Warum baut man sich eine Markise in den gefühlt 15. Stock einer solchen Mietskaserne? Die Stahlgitter im Vordergrund sind was? Gefängnis? Fischreusen? Hässlich? Aber eins ist sicher! Schön ist anders!

  • Alltag,  Bilder,  Peking

    Kleine Geschichten in einer großen Stadt!

    Die Stadt ist groß, sehr groß. Und auch wenn man sich hauptsächlich in „seinem“ Stadtteil aufhält, bleibt sie es: Einfach nur GROSS! Wir wohnen im Chaoyang District. Hier sind die Botschaften und Banken angesiedelt und nebenbei wohnen hier auch noch ca. 5 Millionen Menschen aus aller Welt. Und dennoch gibt es sie, die kleinen abgeschiedenen Hutongs und die kleinen Anekdoten von der Straße, die einem immer wieder vor Augen führen, dass sich doch nicht alles um Geld, Poltik und Oberflächliches dreht. Es sind die Geschichten, die diese Stadt liebenswert machen! Outddoor Dienstleistungen Spontan fallen mir in Deutschland wenige (bis gar keine) Dienstleistungen am Menschen ein, die außerhalb der vier Wände in…

  • Alltag,  China,  Peking

    Der Müll ist weg!

    Müll? Ein Blogbeitrag über Müll? Gehts noch? NEIN, mir sind nicht die Ideen ausgegangen! Aber es gibt einen Anlass: Im Sommer, während des Aufenthaltes in Deutschland, gab es Situationen mit den Kindern, die mir deutlich machten, dass Müll und die damit verbundene Müllabfuhr einen Blogbeitrag wert sind.   Von vorne Wir wohnen in Peking, im 18. Stock eines Hochhauses. Es gibt insgesamt vier Tower und in jedem Tower gibt es pro Etage zwei Apartments. Und all die Leute, die hier wohnen, produzieren Müll. Viel Müll sogar und sie machen sich, so meine These, nicht sonderlich viel Gedanken, um die Müllmengen. Warum auch? Es gibt schließlich die Müll-Ayi. Müll-Ayi? Jawohl, die…

  • Alltag,  China

    Irgendwie seltsam!

    Seltsam ist es schon, wenn man Überschriften wie folgende in Deutschland liest: “Bezahlt man bald nur noch mit dem Handy?” oder jene über China: “Eine ganze Stadt fährt nur noch mit Elektrobussen.” Ich muss mir beim Lesen solcher Zeilen unweigerlich die Frage stellen, ob ich schon zu lange aus Deutschland weg bin. Weiß ich vielleicht gar nicht mehr, wie sehr sich (auch) Deutschland weiterentwickelt hat und wie sehr das, was in Zeitungen und Zeitschriften als Fortschritt, als Schritt in eine moderne und digitalisierte Welt gefeiert wird, tatsächlich Meilensteine der digitalen Entwicklung in Deutschland sind? DENN hier in China ist DAS alles schon längst an der Tagesordnung. Bezahlen mit dem Handy…

  • Alltag,  China,  Peking

    Warum Familien in China nicht mehr als 2 Kinder haben…

    …ist sehr schnell ersichtlich, wenn man sich dieses kurze viersekündige Video zu Gemüte führt. Wie sollte die Mutter auch ihr drittes oder gar viertes Kind an die Hand nehmen, wenn sie händetechnisch bereits voll ausgelastet ist! Elektrogefährte dieser Art sind in China an der Tagesordnung. Allen voran das Hoverboard von Xiaomi. Es ist eine Art abgespeckter Segway, der hier für unter 300 Euro über die Ladentheke geht. Kinder und Erwachsene gleichermaßen bewegen sich damit auf den Straßen Pekings. Ob zum Spaß oder mit Aktentasche auf dem Weg ins Büro, diese Elektro-Fortbewegungsspielzeuge sind überall präsent. Aber das sie als Zugfahrzeug genutzt werden, ist mir in dieser Form noch nicht begegnet. Das…

  • Alltag,  China,  Software

    So einfach!

    Sind wir einmal ehrlich und blicken zurück, wie oft wir an Flughäfen oder Bahnhöfen schon geflucht haben, weil das passende Kleingeld für ein Geträmk fehlte. Eigentlich doch immer! Meist bleibt dann nichts anderes übrig, als für einen gefühlten Monatslohn sich ein Getränk in einem offiziellen Kiosk zu kaufen und mit Kreditkarte zu bezahlen. Das ist hier anders! Besser! Überall stehen Getränke- und auch Snackautomaten mit QR Code. Den scannt man ein und schon erscheint auf dem Smartphone ein Auswahlmenü mit allen verfügbaren Getränken. Anklicken und online via Smartphone und Wechat Pay oder Alipay bezahlen. Fertig! Ein Wasser für ca. 40 Cent und eine Cola für 70 Cent sind zudem keine…

  • Alltag,  China

    Das “L”

    Deutsche Autos gibt es hier viele. Sehr viele sogar! BMW, Mercedes und Volkswagen sind in China beliebt. Sehr beliebt! Sie stehen für Zuverlässigkeit, für ausgereifte (Verbrennungsmotor-) Technik und sind zumeist Ausdruck des Wohlstandes. Und reiche Chinesen gibt es in Peking mehr als in manchem deutschen Bundesland Einwohner. Für einen “normalen” Autonutzer und Verkehrsteilnehmer wie mich sind keine Unterschiede zwischen BMW, Mercedes und VW in China und Deutschland zu erkennen. Der versierte deutsche Autoingenieur -und davon gibt es hier eine Menge- sieht DAS allerdings anders. “Hast du nicht gesehen? Die Autos sind hier alle länger!” Nein, ich sehe das natürlich nicht, ob ein Auto 20 cm länger ist. Aber dann kam…

  • Alltag,  Peking

    Winter vs. Sommer

    Nein, es folgt jetzt keine Auflistung von klimatischen Unterschieden zwischen den beiden sehr extremen Jahreszeiten. Zu viel wurde schon darüber berichtet. Im Winter erreichen die Temperaturen schnell zweistellige Minusgrade. Das ist auszuhalten, da die Luftfeuchtigkeit selten die 20%-Hürde überschreitet. Schlimm wird es immer dann, wenn der kalte Nordwind durch die Straßen zieht. Gefühlte Temperaturen von minus 20 sind dann keine Seltenheit. Noch schlimmer als die kalte Nordluft im Winter ist jedoch die Vegetation. Ehrlich gesagt ist die Pflanzenwelt im Winter geradezu deprimierend. Da es nie regnet, ist der Boden zudem so trocken, dass er Beton ähnelt. Grün? Fehlanzeige! Selbst immergrüne Nadelbäume haben eine dreckige braune Färbung. Am schlimmsten ist dieses…

  • Alltag,  Bilder,  China,  Peking

    No Smog!

      Kurz und knackig! Peking kann auch anders! Seit ein paar Wochen werden wir hier mit bestem Wetter belohnt. Zwar knackig kalt (-10°C), dafür aber Smog- bzw. Luftwerte, dass Stuttgart neidisch zu uns rüberblickt. Und wer ist schuld? Die KP mit ihren Vorsätzen? Die Beautificationmaßnahmen? Oder einfach nur der beständige Nordwind? Egal, wir genießens!    

  • Alltag,  China,  Freizeit

    Die Fundgrube “Taobao”

    Hatte ich es nicht schon einmal geäußert? Die unendliche Fundgrube taobao.com ? Ja, hatte ich. In dem Beitrag über den automatisierten “Nachbarstörer” drückte ich bereits mein Erstaunen über Dinge aus, die es eigentlich gar nicht gibt. Außer? Außer natürlich bei der größten chinesischen Bestellplattform taobao.com! Alles begann mit der Vorbereitung auf die Karnevalseröffnung beim Landgraf im November 2017. Ein neues Kostüm musste her. Auf Taobao, das wusste ich, findet man all das, was beim Karnevalswierts für viel Geld angeboten wird, für ein paar RMB. Und Taobao arbeitet ähnlich wie Amazon und Co.. Einmal einen Suchbegriff eingegeben und angeklickt, bekommt man beim nächsten Besuch unendlich viele Vorschläge zum gleichen Thema. So…

  • Alltag,  China,  Peking

    Die spinnen, die…

    …NEIN, nicht die Römer! Diesmal die Chinesen. Bereits in vergangenen Beiträgen hatte ich von einer Welle der Erneuerungen berichtet (s.a.http://blog.lotharpalm.de/beautification/ ). Dachte ich zu Beginn noch, dass es sich um rein optische Veränderungen handelte, wie Bürgersteige neu pflastern, Zäune streichen usw., so stelle sich nach kurzer Zeit heraus, dass die Maßnahmen weit darüber hinaus gingen. Schier unglaublich waren die Aktionen in den Hutongs und Wohngebieten der Chinesen. Von heute auf morgen kamen Maurer und verschlossen Eingangstüren, Fenster etc. und beraubten die Bewohner ihrer Geschäftsgrundlage. Selbst in der Onlinevariante der New York Times wurde darüber mit einigen tollen Bildern berichtet: https://www.nytimes.com/2017/07/17/world/asia/beijing-china-reconstruction-hutong.html . Auch ein Videobericht der Deutschen Welle zeigt Bilder der “Beautification Campaign”: https://www.youtube.com/watch?v=n_JRAk0qkoQ Irgendwie…